Beton neu gedacht

Die patentierte Produktinnovation

Was seit Jahrzehnten vielfach als ungelöstes Problem auf Halden lagert, wird nun zu einer weiteren Ressource der nachhaltigen Transformation in der Baubranche. Das patentierte SCM-Produkt nutzt die Eigenschaften von gebranntem Abraummaterial der Steinkohleindustrie und wandelt einen Reststoff, der durch natürliche Selbstentzündungsprozesse entstanden ist, zu einem puzzolanischen Werkstoff.

CO2

Die Zementindustrie ist für ca. 7-8 % der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich. Jede Tonne Portlandzementklinker, die durch REINCEM SCM ersetzt wird, spart bis zu ~ 850 kg CO2 ein.

EU

Das EU-Klimaziel 2030 fordert 55 % weniger Treibhausgase gegenüber 1990. Innovative Baustoffe wie REINCEM SCM sind ein zentraler Hebel, um dieses Ziel im Infrastrukturbereich zu erreichen.

Steinkohleregionen

Steinkohleregionen verfügen über vor Jahrzehnten entstandene Kohlebergbau-Reststoffe. Statt teurer Ewigkeitsaufgabe werden diese Materialien nun zur wertvollen Ressource und ermöglichen gegenüber konventionellen Methoden bei der Herstellung von Beton Treibhausgase einzusparen.

Beton

Beton ist mit jährlich über 10 Milliarden Tonnen der meistverwendete Baustoff weltweit. SCM-Substitution im Zement ist eine der wirksamsten Maßnahmen zur Dekarbonisierung des Bausektors.

UNO

REINCEM SCM ermöglicht schon als Produktinnovation die Erreichung vieler UNO-Nachhaltigkeitsziele.

Ziel 6: Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen
Ziel 7: Bezahlbare und saubere Energie
Ziel 8: Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
Ziel 9: Industrie, Innovation und Infrastruktur
Ziel 12: Nachhaltiger Konsum und Produktion
Ziel 13: Maßnahmen zum Klimaschutz
Ziel 17: Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

Je nach Einsatz und Nutzung trägt REINCEM SCM zu diesen Zielen bei.

Upcycling von Bergbauabfällen zu kohlenstoffarmen SCM-Lösungen überzeugt schon

„Für viele Jahrzehnte waren Bergbauregionen die treibende Kraft hinter der Industrialisierung. Jetzt haben sie die Chance eine treibende Kraft hinter der nachhaltigen industriellen Transformation zu werden. Mit unserem Forschungsdrang und Innovationswillen entwickeln wir Möglichkeiten für mehr Zukunft in der Zukunft. Wir sind dankbar, dass Die Autobahn GmbH mit uns neue Wege geht.“

Zitat: Dr. Martin Rausch, Geschäftsführer der reincem GmbH & Co.KG, HEITKAMP Unternehmensgruppe

REINCEM SCM in Zahlen

Bis zu 90 % CO2-Reduktion vs. Portlandzementklinker
Bis zu 90 % CO2-Reduktion vs. Portlandzementklinker
> 100 Jahre Bergehalden-Material ohne Verwendung als SCM
> 100 Jahre Bergehalden-Material ohne Verwendung als SCM
0 Brennprozesse, Energieaufwand entfällt
0 Brennprozesse, Energieaufwand entfällt
Mio. Tonnen Rohstoff-Vorkommen
Mio. Tonnen Rohstoff-Vorkommen

Supplementary Cementitious Material

SCM sind Stoffe, die im Betonbau einen Teil des energieintensiven Zementklinkers ersetzen. Sie reagieren puzzolanisch oder hydraulisch mit dem im Zement enthaltenen Calciumhydroxid und bilden dabei festigkeitsgebende Verbindungen. Klassische SCMs sind Flugasche aus Kohlekraftwerken oder Hüttensande aus der Stahlproduktion – beide werden durch die Energiewende zunehmend knapp. Das REINCEM-Produkt leistet einen Beitrag zur Schließung dieser Lücke mit einem rohstoffsicheren, CO2-armen Alternativmaterial.

BaustoffCO2 EmissionBesonderheit
Portlandzementklinkerca. 800-900 kg CO2/tEnergieintensiver Brennprozess 1.450° C
Flugasche (klassisch)< 50 kg CO2/tAbnehmende Verfügbarkeit durch Kohleausstieg
REINCEM SCM (neu)< 50 kg CO2/tKein Brennprozess, autogen kalziniert, ressourcenschonende Aufbereitung

Alle haben ein Ziel

Unternehmen

Teamvorteil Hintergrund

Die Akteure hinter REINCEM verbindet Innovationswillen mit langjähriger Erfahrung in Forschung, Entwicklung und Wirtschaft. Im Rahmen eines gemeinsamen Forschungsprojekts der HEITKAMP Unternehmensgruppe und der RWTH Aachen wurde 2020 ein interdisziplinäres Start-Up-Team gebildet. Nach dem Entwicklungserfolg in Form einer Produkt-Disruption im Zementbereich, wurde 2022 das Unternehmen reincem GmbH & Co.KG gegründet. Die Partnerschaft zwischen Forschern der Universität und der in der Baubranche seit weit über 130 Jahren etablierten HEITKAMP Unternehmensgruppe ermöglicht es, auch zukünftig weitere Nachhaltigkeits-Innovationen zur Praxisreife zu entwickeln. Die Ergebnisse sollen der Allgemeinheit als nachhaltige und anwendungsorientierte Produkte verfügbar gemacht werden.

Supplementary Cementitious Material

REINCEM bietet als erste Lösung die Möglichkeit zur Aufbereitung von Reststoffen der Bergbauhinterlassenschaften zu wertvollen Sekundärrohstoffen für die Beton- und Zementindustrie. Wo bisher Problemberge herrschten, schafft das Unternehmen mit interdisziplinären Ansätzen wettbewerbsfähige Rohstofflösungen. Diese stellt reincem interessierten Baufachleuten für ihre Projekte zur Verfügung. Starten Sie eine Anfrage zu den Möglichkeiten hier (zum Kontaktbereich).

SCM-Service

Im Fokus des Unternehmens steht die Entwicklung von Zementersatzstoffen und Betonzusatzstoffen in Verbindung mit der Gewinnung und Aufbereitung dieser Materialien aus anthropogenen Lagerstätten. Dies ist eine Leidenschaft, die REINCEM kontinuierlich optimieren und ausbauen wird. Zielvision ist es, den Einsatz der nachhaltigen Baustoffoptimierung in so vielen Regionen und Projekten zu fördern wie möglich. REINCEM stellt Neuanwendern hierfür das erforderliche Know-how zur Verfügung, um die Umwandlung von Reststoffen aus anthropogenen Lagerstätten in Sekundärrohstoffe zu ermöglichen bzw. mit dem neuen Rohstoff zu arbeiten.

In-house Equipment

Innerhalb des Kompetenz-Netzwerks aus Forschung und Anwendung wird ein umfassendes Leistungsspektrum angeboten, das von der ersten Analyse von mineralischen Abfällen bis hin zum fertigen Sekundärrohstoff reicht. Dazu gehören Beratungsleistungen zu Aspekten der Abfallverwertung sowie die eigene Aufbereitung und Gewinnung von Sekundärrohstoffen – gepaart mit der Lizenzierung der entwickelten Produkte.

Mission

Ressourcen zu schonen und die CO2-Emissionen in der Bauindustrie zu senken ist die Mission, die hinter allem steht. Zu diesem Zweck verfolgt REINCEM interdisziplinäre und innovative Ansätze bei der Entwicklung und Gewinnung von Sekundärrohstoffen. Die Vision ist, dass Sekundärressourcen aus anthropogenen Lagerstätten Primärressourcen als größte mineralische Quelle im Baustoffsektor verdrängen.

Nehmen Sie ruhig spontan Kontakt auf. Wir führen gern gute Gespräche.

reincem GmbH & Co.KG
Wilhelmstraße 98
44649 Herne

Ansprechpartner:
Dr. Martin Rausch
info@reincem.com